10-15 Minuten
genügend Platz zum Aufstellen/Positionieren
mind. 10 TN
Kinder, Jugend- und/oder Erwachsenengruppen, die sich noch nicht so gut kennen
Kennenlernen, Einstieg in die Thematik
Bei der soziometrischen Aufstellung legt der / die Moderator:in bestimmte Kriterien fest, nach denen sich die Teilnehmer:innen im Raum aufstellen. Die Teilnehmer:innen können sich je nach Aufgabenstellung sortiert aufstellen (z.B. alphabetisch nach Vornamen, nach (Schuh-)Größe oder Sockenfarbe), gruppiert (z.B. bei Ja / Nein-Fragen) oder auch über den ganzen Raum verteilt (z.B. bei Fragen nach Wohn- oder Geburtsort). Um sich entsprechend zu positionieren, müssen sie miteinander sprechen und sich austauschen. So erfolgt ein erstes ungezwungenes Kennenlernen. Der/Die Moderator:in kann die Aufstellungskriterien beliebig variieren.
Die Methode ermöglicht aber auch ein Hinführen zu Themen des Seminars. Ein Beispiel wäre die Abfrage von Erfahrung und Vorwissen in dem Bereich („Wieviel bist du schon im Gedenkstättenbereich unterwegs?“) Auch die Positionierung zu kontroversen Thesen kann einen guten Einstieg in die Thematik liefern („Die deutsche Erinnerungskultur braucht eine Erneuerung“)
Auch digital lässt sich ein Soziogramm durchaus als Methode anwenden, wenn auch nicht alle Aufstellungen (bspw. nach (Schuh-)Größe) im digitalen Raum sinnvoll erscheinen. Für die Abfrage der Wohn- bzw. Herkunftsorte eignet sich ein Whiteboard /Karte, auf der die Teilnehmer:innen jeweils einen Stempel / eine Markierung an den entsprechenden Ort setzen können. Für Ja / Nein-Abfragen oder Positionierungsfragen (etwa mit einer Skalierung von 1-10) können die Teilnehmer:innen ihre Antwort in den Chat oder aber auf ein Blatt Papier schreiben, das sie in die Kamera zeigen.
von Charlotte